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Mitglied des Stadtrates Hardegsen

Kurt Schumacher - Im Alten Höfen 8 - 37181 Hardegsen- Tel.: 05505/ 5881

 

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Gegen PEGIDA

Wir engagieren uns für ein tolerantes, buntes und vielfältiges Leben im Landkreis Northeim. Deshalb: #NONOGIDA

 

Reichtumsuhr

"Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."

aus: Bertolt Brecht, "Alfabet"

Der Reichtum ist ungerecht verteilt in Deutschland: Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als 62 Prozent des Nettoprivatvermögens in Deutschland. Die ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen - nichts, sondern tragen eine private Schuldenlast von insgesamt über 13 Milliarden Euro. Mit der Reichtumsuhr machen wir auf die ungerechte Verteilung des Vermögens aufmerksam und sagen laut: Wir brauchen jetzt eine Vermögenssteuer.
 

Bericht vom Infostand in Hargdegsen

Großes Interesse bei der Diskussion um den Bürgerpark

Bürgermeister Kaiser (3. v. l.) informierte sich über die Arbeit seines Ratskollegen Schumacher


Unser am 15.09.2018 stattgefundener Infostand wurde sehr gut besucht. 

U.a. hatten wir die Themen Mietwohnungsmangel in Hardegsen und Jugendfreizeitheim Silberborn, Altersarmut. Es wurden zahlreiche Unterschriften zur Unterstützung des Bürgerbegehrens gegen die Schließung des Jugendfreizeitheims gesammelt.

Großes Interesse gab es an diesem Tag bzgl. des Plans, einen bestehenden Kinderspielplatz in den Bürgerpark zu verlegen.

„Was fällt dem Rat ein, einen Spielplatz in den Bürgerpark verlegen zu wollen“.


Solche und ähnliche Unmutsäußerungen wurden an uns herangetragen.

Und: „Ich bin dagegen, wo kann ich unterschreiben“, so die Forderung von vielen Bürgern. Eine Unterschriftenaktion war unsererseits gar nicht geplant und doch kamen mehr als

20 Unterschriften zusammen.

Viele Besucher wollen zu den Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung am 28. und 29.09. in den Park und zum Spielplatz „Am Büh“ kommen und ihre Meinung kundtun.

In den vergangenen Tagen hatte ich einige Anrufe, die sich auch gegen eine Standortverlegung aussprachen. Eine Anruferin würde gern Unterschriftenlisten in Hardegser Geschäften auslegen.


Kurt Schumacher, Die Linke, Ratsmitglied und ein Vertreter des Kreisvorstandes

Große Koalition in Hardegsen beantragt die Verlegung eines Kinderspielplatzes in den Bürgerpark.

Von Kurt Schumacher, Mitglied des Rates der Stadt Hardegsen

In seiner Sitzung am 03.09.2018 hat die Ratsgruppe aus CDU und SPD den Rat und die Verwaltung der Stadt Hardegsen mit einem Antrag überrascht, bei dem die Oppositionsfraktionen, FBL und Hardegsen21-DieLinke und den Einwohnern anfangs die Worte fehlten.

Diese GroKo hat einen Antrag eingereicht, bei dem der vorhandene Kinderspielplatz „Am Büh“ auf die Grünfläche des Bürgerparks, am Rathaus, verlegt werden soll.

Fadenscheinige Gründe wurden von führenden Mitgliedern dieser Gruppe angeführt.

Nach Gegenrede aus der Opposition wurde der Antrag nach einer Sitzungsunterbrechung neu formuliert. Jetzt soll ein Planungsbüro (gegen Honorar) abwägen, welcher Standort besser ist und feststellen, ob der Standort überhaupt geeignet und möglich ist.

Ich frage mich: „Brauchen wir Bürger immer ein Fachbüro oder haben wir nicht selbst so viel Verstand, um zu erkennen, welcher Unsinn hier durchgeführt werden soll?“

Die geänderte Vorlage wurde gegen eine einzige Stimme beschlossen, nämlich meine.

In einer der früheren Sitzungen der Ausschüsse und des Rates wurde beschlossen, den Spielplatz „Am Büh“ zu einem Mehrgenerationen-Spielplatz zu erweitern.

Nun der aus meiner Sicht völlig unsinnige Vorschlag, den Platz in den Bürgerpark zu verlegen, verursachte zunächst Sprachlosigkeit und allgemeines Kopfschütteln im Sitzungssaal.

Der Bürgerpark wurde erst vor sechs Jahren mit sehr viel Geld umgestaltet.

Die damalige Umgestaltung mag umstritten sein. Daß die einzige Grünfläche des Parks am Rathaus jetzt zu einem Spielplatz umgewandelt werden soll, ist nicht zu verstehen.

Die Nachteile dieses Ansinnens stechen deutlich hervor:

Der Park wird mindestens zweimal jährlich zu Veranstaltungen genutzt, die sehr attraktiv sind und von den Bürgern mit großer Besucherzahl angenommen werden. Einbezogen ist immer auch die Grünfläche des Parks.

Der geplante Spielplatz würde an einem verkehrsreichen Knotenpunkt mit Ortsdurchfahrt und Kreisstraße liegen. Gegenüber befindet sich ein Knotenpunkt des öffentlichen Personennahverkehrs. Aus Sicherheitsgründen müßte ein hoher Zaun den Spielplatz zu den Straßen und dem Busbahnhof errichtet werden. (Kinder laufen gern mal einem Ball über die Straße hinterher)

Der alte Baumbestand, der Bestandteil des Parks ist, würde bei Umgestaltungs- und Baumaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen. Dabei ist die Beschädigung des Wurzelwerks wahrscheinlich.

Zusätzliche Parkplätze stehen neben dem neuen Standort auch nicht zur Verfügung, anders „Am Büh“

Die Herstellung eines neuen Spielplatzes würde die Schulden der Stadt um weitere 100.000,- € erhöhen bzw. den Steuerzahler indirekt belasten.

Angeblich liegt der neue Standort genau zwischen zwei neuen Wohnprojekten.

Das ist falsch:

Der neue Standort liegt in der Nähe nur eines neuen Wohnprojektes.

Das andere liegt 250 m entfernt.

Haben die zukünftigen Bewohner des gegenüberliegenden Wohnprojektes „Wohnen am Bürgerpark“ ein Interesse daran, daß der neue Standort unter ihren Balkonen installiert wird?

Haben die Hardegser Bürger ein Interesse daran, die Grünfläche als Erholungs- und Veranstaltungsfläche zu verlieren?

Was steckt wirklich hinter dem Antrag der Standortverlegung?

Diskutieren Sie mit uns. Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Plan.

Wir stehen am Samstag, 15.09.2018 ab 11 Uhr mit einem Infostand an der Ecke

Vor dem Tore / Schmiedewiese, (nähe Rathaus).

Infostand in Hardegsen

Liebe Genossinnen und Genossen, sowie Sympatisantinnen und Sympatisanten,


Am Samstag, 15.09., veranstalten wir einen Infostand in Hardegsen. Wir stehen neben dem Rathaus von 11 bis 14 Uhr zu Gesprächen bereit. 


Themen sind u.a.: 


- Mietwohnungsmangel in Hardegsen.

- Die Installation eines Spielplatzes auf die Grünfläche des Bürgerparks, direkt an der Göttinger Straße.

- Die Unterstützung der Initiative des Bürgerbegehrens zur Verhinderung der Schließung des JFH Silberborn.

- Die derzeitige politische Situation im Rat der Stadt

und vieles weiteres mehr. Ich freue mich auf alle BürgerInne und viele Gespräche.


Kurt Schumacher

Ratsherr der Stadt Hardegsen

Haushalt nicht empfohlen

Hardegsen. Kurt Schumacher, Ratsherr für DIE LINKE. in der Stadt Hardegsen berichtet über die Beratungen aus der Sitzung.

In seiner Sitzung am 25.01.2018 hat der Ausschuss für Finanzen, Feuerschutz, Wirtschaft und Tourismus, die Beschlußempfehlung über den Haushaltsplan 2018 abgelehnt. Zwei Tage vor der Sitzung wurden die Ratsmitglieder über den geänderten Haushaltsplan informiert. Dabei kam eine gravierende Änderung des Haushalts auf die Tagesordnung. Der sieht vor, dass sich die Verschuldung auf 970.000,- € erhöht. Das resultiert u.a. aus dem Wegfall von Investitionszuschüssen des Landes und Mehrkosten der Sanierung in der Ortsdurchfahrt Gladebeck. Die Sanierung des RW-Kanals der Kampfeldstraße in Hevensen und andere Sanierungsvorhaben in den Ortschaften müssen um mindestens ein Jahr in die Zukunft verschoben werden. Vor der Abstimmung diskutierten die Ausschussmitglieder mit den Vertretern der Stadt sehr kontrovers über dieses Thema. "Die Sanierungsmaßnahmen der Infrastruktur, insbesondere in den Ortschaften, schieben sich wie eine Tsunamiwelle in die Zukunft. Wir können uns drehen und wenden wir wollen, wenn die Regierungen in Hannover und Berlin die Kommunen im Regen stehen lassen und nicht mit mehr Gelder ausgestattet werden, wird sich diese Situation zukünftig nicht verändern", so Kurt Schumacher von der Oppositionsgruppe "Hardegsen21-DieLinke" im Hardegser Rat.Ein weiteres Thema ist die Finanzierung der Kindertagesstätte. Die Kommunen müssen die Kindergärten allein finanzieren. Für Hardegsen bedeutet das im Jahr 2018 eine zusätzliche Belastung in Höhe von annähernd 34.000,- € und für 2019  81.000,- €. Auch hier das gleiche Problem mit der Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden.

Bauvorhaben Lindenplatz, Vor dem Tore in Hardegsen

Hardegsen. Nachdem im Sanierungsbeirat am 8.1. und im Bauausschuss 11.1. lebhaft diskutiertund schließlich das Einvernehmen empfohlen wurde, hat sich an dem Entwurfjedoch nichts geändert.

Da können die Architekten noch so viel Kosmetik durch Farbveränderung vornehmenund ihr Projekt schönreden, es bleibt ein Bauklotz mit einer 37 m langen Front an der„Langen Straße“.Wer sich die Luftaufnahme auf der Titelseite der HNA am 10.01. angesehen hat, wirdfeststellen, dass die Dächer zu annähernd 100 % aus geneigten Dächern bestehen.Bei etwas Fantasie werden zukünftig mitten im Fotoausschnitt Häuser mitFlachdächern entstehen. Die zusammenhängende Dachlandschaft wird zerrissen.Hier werden Bausünden wiederholt, die schon mal vor 50 Jahren „modern“ waren.Zwischenzeitlich sind diese Dächer mit geneigten Dächern versehen worden.Flachdächer und Dachterrassen bleiben nun mal nicht dicht, auch nicht mitmodernen Materialien.Ein kritischer Punkt ist die zukünftige Versiegelung der Flächen.In den Plänen, die den Mitgliedern des Rates vorliegen, wird die bebaute Fläche nur3 % über der der alten Bebauung liegen.Hinzu kommen jedoch die Flächen für Zufahrten, Parkplätze, Stellplätze undTerrassen.Auch wenn ein Teil der Zufahrtsflächen aus wasserdurchlässigen Materialienbestehen sollen, so können diese Flächen in der Berechnung nicht vernachlässigtwerden. Zunächst einmal versickert das Wasser bei normalem Niederschlag. Abernach 2 bis 5 Jahren haben sich die offenporigen Materialien durch Umwelteinflüsse,z.B Staub und Blütenniedergang, zugesetzt. Schotterflächen werden zusätzlich durchBefahren verdichtet. Die Materialien verlieren ihre eigentliche Eigenschaft, dassWasser abzuführen. Diese bisher nicht in der Berechnung einbezogenen Flächenführen dann zusätzliches Regenwasser an den Vorfluter Mühlengraben ab.Und wir alle wissen, Unwetter nehmen zu.Die Sorgen des Herrn Hagendorf und andere Unteranlieger sind berechtigt.Auch wird immer wieder davor gewarnt, Bebauung nicht in überflutungsgefährdetenAuen vorzunehmen.Kurt Schumacher